Hackerangriff: Kriminelle klauen Daten von 143 Millionen US-Amerikanern

dtnklaaau

Es ist mal wieder kaum zu glauben – der größte Hackerangriff seit langem erschüttert die USA und insbesondere den Finanzdienstleister Equifax. Der Angriff zog sich wohl brisanter Weise über einen längeren Zeitraum, nämlich von Mitte Mai bis Juli und konnte zunächst unbemerkt bleiben. Die Cyber-Ganoven hätten in dieser Zeit wohl Zugriff auf sensible Daten wie Sozialversicherungs- oder Kreditkartennummern von hunderttausenden US-Bürgern gehabt.

Erst am 29. Juli wurde der Vorfall nach einer internen Untersuchung publik, wie das Unternehmen mitteilte. Man habe die Sicherheitslücke zwar sofort geschlossen, allerdings dürfte sich der entstandene Schaden wohl auf empfindliche Summen belaufen.

Auch auf dem Aktienmarkt machte sich der Angriff bemerkbar. Anleger reagierten schnell und die Equifax-Aktie fiel um über 5%.  Besonders ärgerlich: das Unternehmen bietet selbst Produkte gegen Daten- und Identitätsdiebstahl an und auch im Jahr 2013 geriet das Unternehmen im Zusammenhang mit Cyber-Angriffen ins Kreuzfeuer der Kritik. Wie US-Medien berichten, sein bei Equifax damals schon Finanzdaten und persönliche Informationen von US-Prominenten entwendet worden. Es ist noch völlig unklar, welche Folgen der Vorfall für die Firma mit sich bringt. Fakt ist nur: es dürften keine allzu positiven sein.